Betriebsmodi

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Positionierungmodus
Funktion
Im Positioniermodus fährt der Motor nach einem vorgegebenen Fahrprofil von Position A zu Position B.
Die Positionen können als Absolut- oder Relativwerte definiert werden.
Der Positioniermodus wird vorzugsweise verwendet, um eine bestimmte Position
anzufahren.
Fahrprofile
In diesem Modus lassen sich bis zu 32 Fahrprofile (einschließlich der Referenzfahrten)
programmieren und speichern. Die letzten 16 Sätze (Sätze17 bis 32) sind
nicht durch die Eingänge abrufbar, sondern können nur über die Programmierschnitt-
stelle aufgerufen werden.
Operationsmodi
„Relativ“ für Relativpositionierung:
Das Fahrprofil wird von der aktuellen Position aus gefahren.
„Absolut“ für Absolutpositionierung:
Das Fahrprofil bezieht sich auf eine fest eingestellte
Sollposition, unabhängig von der aktuellen Istposition.
„Interne Referenzfahrt“, wenn das Fahrprofil zur Anfahrt des
internen Referenzpunktes benutzt wird.
„Externe Referenzfahrt“, wenn das Fahrprofil zur Anfahrt des
externen Referenzpunktes benutzt wird.
Weitere Hinweise zur Einstellung von Referenzfahrten finden Sie
hier.
Drehzahlmodus
Funktion
Im Drehzahlmodus beschleunigt der Motor mit einer vorgegebenen Rampe von der
Startdrehzahl (Startgeschwindigkeit/Startfrequenz) auf die eingestellte
Maximaldrehzahl (Sollgeschwindigkeit/Maximalfrequenz).
Der Drehzahlmodus wird vorzugsweise verwendet, wenn mit einer bestimmten
Drehzahl verfahren werden soll (z.B. ein Förderband oder eine Pumpe).
Fahrprofile
In diesem Modus können bis zu 32 Fahrprofile (Drehzahlprofile) programmiert und
gespeichert werden. Die letzten 16 Sätze (Sätze 17 bis 32) sind nicht durch die
Eingänge abrufbar, sondern werden über die Programmierschnittstelle aufgerufen. Die Drehrichtung wird nicht im Fahrprofil gespeichert, sondern über die Eingänge vorgegeben.
Drehzahländerungen sind jederzeit (on-the-fly) über die Eingänge und die Software NanoPro möglich. Über die Eingänge können Sie ein neues hinterlegtes Fahrprofil anwählen; der Motor übernimmt dann sofort die neue Geschwindigkeit und bremst mit der hinterlegten Rampe ab oder beschleunigt.
Flag-Positioniermodus
Funktion:
Der Flag-Positioniermodus bietet eine Kombination aus Drehzahl- und Positioniermodus. Der Motor wird zunächst im Drehzahlmodus betrieben, um z.B. einen nicht
definierten Weg mit einer bestimmten Drehzahl zu verfahren. Bei Erreichen eines
Schalters (Triggerpunkt), z.B. ein Endlagenschalter, wird in den Positioniermodus
umgeschaltet, um eine definierte Sollposition (relativ zur Triggerposition) anzufahren.
Auch im Flag-Positioniermodus können vorher hinterlegt Fahrprofile über die Eingänge abgerufen und on-the-fly verändert werden. Da ein Eingang für den Trigger benutzt wird, stehen dem Anwender nur acht wählbare Eingänge zur Verfügung.
Analog -und Joystickmodus
Funktion
Im Analog- oder Joystickmodus wird ein Schrittmotor in einer einfachen Applikation
- mit einer bestimmten Drehzahl, z.B. über ein externes Potentiometer,
- oder synchron über eine übergeordnete Steuerung mit Analogausgang (–10 V bis +10 V) verfahren.
Die Ansteuerung des Motors erfolgt entweder einfach über ein Potentiometer oder eine externe Spannungsversorgung und einen Joystick (maximal –10 V bis
+10 V). Die Spannungswelle muss vor dem Betrieb einmal mithilfe von NanoPro hinterlegt werden.
Im Analogmodus kann die Drehrichtung über einen Eingang geändert werden, im Joystickmodus bestimmt das Vorzeichen der Spannung die Drehrichtung.
Fahrprofile
Es können bis zu 16 vorher hinterlegte Geschwindigkeitsprofile vom Anwender on-the-fly aufgerufen werden.
Referenzfahrten sind in diesem Modus nicht möglich.
Analogpositioniermodus
Takt-Richtungsmodus
Funktion
Im Takt-Richtungsmodus werden die Steuerungen über zwei Eingänge durch eine übergeordnete Positioniersteuerung (Indexer) mit einem Takt- und einem Richtungssignal betrieben.
Bei jedem Takt führt der Motor einen Schritt in die dem Richtungssignal entsprechende Richtung aus. Die Steuerung verhält sich dann wie ein Standard-Schrittmotortreiber.
Über NanoPro müssen vorher Parameter wie Stromhöhe, Stromabsenkung und Mikroschritt-Auflösung eingestellt werden. Der Vorteil gegenüber einem herkömmlichen Schrittmotortreiber ist die Möglichkeit, die Motorposition mithilfe des Encodereingangs (oder des integrierten Encoders bei den Plug & Drive Motoren) zu überwachen. Außerdem wird es möglich sein, die eingehenden Takte des Indexers im Prozessor unserer Steuerung umzurechnen und in Mikroschritten an den Motor weiterzugeben (elektronisches Getriebe). Der Vorteil liegt darin, dass sich die Laufruhe des Schrittmotors ebenso verbessert wie seine Resonanzneigung.
Im Takt-Richtungsmodus können auch Endschalter angefahren werden.
