Glossar

Alle wichtigen Erklärungen zu Begriffen aus der Schrittmotor Antriebstechnik finden Sie gesammelt in unserem Glossar. Bitte nutzen Sie unsere neue Suche, um schneller ans Ziel zu kommen.
A (21 Einträge)
Teil einer Steuer- oder Überwachungseinrichtung mit einem geschlossenen Wirkungsweg. Rückführsignale werden darin solange mit einer Führungsgröße verglichen, bis ein bestimmter Wert erreicht ist.
Grafische Programmiersprache nach IEC 1131-3 bzw. DIN EN 61131-3 zur Strukturierung von SPS-Anwederprogrammen für Ablaufsteuerungen.
Bei Ablaufsteuerungen ist der Steuerungsvorgang in einzelne Schritte gegliedert, die entsprechend einem in der Steuereinrichtung hinterlegten Plan/Programm nacheinander abgearbeitet werden.
ACC = Adaptive Control Constraint = Grenzwertreglung bei AC. Bei numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen z.B. können durch ACC Vorschubgeschwindigkeit und Spindeldrehzahl unabhängig vom vorgegebenen Bearbeitungsprogramm selbsttätig so verändert werden, dass der Bearbeitungsvorgang mit maximal möglicher Schnittkraft oder Schnittleistung erfolgt.
Adaptronik ist eine interdisziplinäre Technologie, bei der Werkstoffe sowohl als Aktor als auch als Sensor verwendet werden. Die Materialien wandeln elektrische, thermische und magnetische Energie in mechanische Energie um und umgekehrt. So reagieren die aktiven Werkstoffe auf Verformungen, Schwingungen und Lärm.
Zeichenfolge zur Kennzeichnung eines Speicherplatzes oder eines Speicherbereichs, wo Daten hinterlegt und abgerufen werden können oder, wie z.B. bei numerischen Steuerungen, ein Symbol zur Kennzeichnung einer Funktionseinheit für die folgenden Geometrie- oder Technologiedaten.
In der Elektrotechnik versteht man darunter Leiter und leitfähige Teile von Betriebsmitteln, die unter normalen Betriebsbedingungen gegen Erde unter Spannung stehen.
Aktoren, oft auch Aktuatoren genannt, bezeichnen in der Steuer- und Regelungstechnik das wandlerbezogene Gegenstück zu Sensoren und bilden das Stellglied in einem Regelkreis.
Funktionseinheit, die ein analoges in ein digitales Signal umsetzt.
Signal, dessen Informationsparameter innerhalb technisch bedingter Grenzen beliebig viele Werte annehmen kann. Sie haben theoretisch ein unendlich hohes Auflösungsvermögen. Praktisch ist es jedoch auf einen Bereich von 1 zu 104 beschränkt. Darüber hinaus bereiten die Langzeitspeicherung sowie die Verrechnung vieler Größen Probleme. In der modernen Automatisierungstechnik werden daher überwiegend digitale Signale verwendet.
Application Programming Interface; Schnittstelle, über die Applikationen mit anderen Applikationen oder mit dem Betriebssystem kommunizieren können.
Technisch gesehen: Vorrichtung, Gerät, Maschine, Werkzeug, Mechanismus. Speziell im Sinne des EMVG ist ein Apparat ein Endprodukt mit einer eigenständigen Funktion, einem eigenen Gehäuse und gegebenenfalls Schnittstellen und Anschlüssen für die funktionelle und versorgungsgerechte Einbindung in sein Einsatzumfeld.
Anwendungsschicht (Schicht 7 des OSI-Referenzmodells)
Echtzeitfähiger Feldbus für industrielle Hochgeschwindigkeitsanwendungen speziell zur Vernetzung intelligenter Einheiten.
American Standard Code for Information Interchange; amerikanischer Normkode für die Datenübertragung; weltweit angewandt, Ziffern, Buchstaben, Sonder- und Gerätesteuerzeichen werden als 7-Bit-Binärkombinationen dargestellt.
Aktuator-Sensor-Interface: Bussystem für die unterste Automatisierungsebene. Ermöglicht den einfachen Anschluss von Sensoren, Aktuatoren und integrierten Systemen an die erste Steuerungsebene.
Application Specific Intergrated Circuit; Anwendungsspezifischer Integrierter Schaltkreis
Mnemotechnische Sprache (Assemblersprache), in der die Maschinenbefehle eines Prozesses durch Mnemonics, d.h. durch einprägsame Kürzel aus alphanumerischen Zeichen zum Ausdruck gebracht werden.
Maß für das Ausfallverhalten von Betrachtungseinheiten, insbesondere von Bauelementen. Sie interessiert im Zusammenhang mit Zuverlässigkeitsbetrachtungen. Als Ausfallrate wird der Bruchteil von Ausfällen je Zeiteinheit, bezogen auf die Gesamtzahl einer betrachteten Menge, bezeichnet.
Betriebsart, in der ein Objekt (Gerät, Maschine, Anlage) nach dem Erteilen eines Startsignals ohne menschlichen Eingriff entsprechend eines vorgegebenen Programms selbsttätig arbeitet.
Anwendung von technischen Mitteln, mit deren Hilfe ohne Einflussnahme des Menschen Arbeitsmittel teilweise oder ganz nach vorgegebenen Programmen bestimmte Operationen durchführen.
B (11 Einträge)
Mehrlagenleiterplatte mit Daten-, Signal- und Versorgungsleitungen sowie Steckplätzen zu Aufnahme von Steckeinheiten an der Rückwand von elektronischen Geräten.
Bahnsteuerungen sind in der Lage, bei Werkzeugmaschinen zwei oder mehr Achsen in funktioneller Abhängigkeit so zu führen, dass die Relativbewegung zwischen Werkzeug und Werkstück entlang einer programmierten, beliebig geformten ebenen oder räumlichen Kurve mit gleich bleibender Geschwindigkeit verläuft.
Allgemein die Differenz zwischen der größten und kleinsten Frequenz in einem durchgängigen Bereich. Bandbreite eines Gerätes: Breite des Frequenzbandes, innerhalb dessen die gegebene Charakteristik eines Gerätes oder Übertragungskanals, z.B. die Amplituden-Frequenz-Charakteristik nicht mehr als zulässig von gegebenen Referenzwerten abweicht.
Maß für die Anzahl der pro Sekunde übertragenen Symbole. Auch als Symbolrate, Symbolgeschwindigkeit oder Schrittgeschwindigkeit bezeichnet.
Um den Schrittmotor mit einer Frequenz höher als die Start/ Stoppfrequenz drehen zu lassen, muss er über eine Frequenzrampe beschleunigt werden. Dabei wird die Frequenz zyklisch um den Wert der Beschleuni- gung erhöht. Ist die Beschleunigung zu groß, so kann der Schrittmotor das Massenträgheitsmoment nicht mehr überwinden und verliert Schritte. Der Stoppvorgang erfolgt mit der gleichen Frequenzrampe.
Aus Sicht der Elektrotechnik zählen dazu alle Teile, die der Erzeugung, Behandlung und Anwendung elektrischer Energie dienen (z.B. Leiter, Leitungen, Schalter, Motoren, Generatoren, Beleuchtungseinrichtungen).
Intelligente komplexe Bewegungsführung mehrachsiger Systeme wie Roboter und Werkzeugmaschinen. Moderne Bewegungssteuerungen integrieren Steuerungs- und Antriebsfunktionalität in einem System.
Signal, dessen Informationsparameter nur zwei Werte (Low/High bzw. 0/1) annehmen kann.
Anzahl des Bits, die innerhalb eine Zeiteinheit übertragen werden. Maß für die Übertragungsgeschwindigkeit von Binärdaten. Einheit: Bit/s bzw. bps oder Vielfache davon.
Funktechnologie, die die drahtlose Kommunikation innerhalb begrenzter Reichweiten ermöglicht.
C (15 Einträge)
Eine um objektorientierte Programmiermöglichkeiten erweiterte Version der Programmiersprache C.
Hintergrundspeicher, auch Schattenspeicher oder Schnellpufferspeicher genannt, der den schnell Hauptspeicher eines Rechners entlastet.
Computer Aided Design; Rechnerunterstütztes Entwerfen und Konstruieren.
Computer Aided Engineering; Rechnergestützte Planung, Konstruktion, Entwicklung und Projektierung.
Computer Aided Manufacturing; Rechnerunterstütztes Fertigen.
Cotroller Area Network; serielles Bussystem, Automobilbau, industrielle Steuergeräte, Aufbau nach ISO 11898; Bus-Medium: verdrilltes Leiterpaar. Gute Übertragungseigenschaften im Kurzstreckenbereich unterhalb 40 m bei 1 Mbit/s Datenübertragungsrate. Maximale Anzahl der Teilnehmer: theoretisch unbegrenzt, praktisch bis zu 64.
Eine standardisierte Profilfamilie für die Kommunikation zwischen interoperabel arbeitenden Geräten in verteilten industriellen Automatisierungssystemen auf der Basis von Can.
Communaute Europeenne; Europäische Gemeinschaft siehe auch CE-Kennzeichnung.
Die Kennzeichnung eines Produkts. Sie besteht aus den Buchstaben CE und weist auf die Übereinstimmung mit allen EU-Richtlinien hin, von denen das gekennzeichnete Produkt erfasst wird.
Computer-Intergrated Manufacturing; Rechnerintegrierte Fertigung; die Zielstellung besteht darin, alle Bereiche und Prozesse eines Unternehmens miteinander zu vernetzen.
Control and Information Protocol; Steuerungs- und Informationsprotkoll
Eine an das Netz angeschlossene Arbeitsstation, z.B. ein PC, welche Dienste eines Servers in Anspruch nimmt. Der Client schickt Anfragen des Benutzers in einem speziellen Protokoll an den Server, nimmt dessen Antworten entgegen und stellt sie in einer für den Benutzer lesbaren Form auf dem Bildschirm dar.
Component Object Model; Eine Windowsbasierende Technologie
Programm, das einen Text einer Sprachquelle (in der Regel einer Hochsprache) in den Text einer Zielsprache (z.B. Maschinensprache, Maschinencode) übersetzt.
Contactless Power System; kontaktloses Energieübertragungssystem
D (18 Einträge)
Direct Drive Rotary Motoren; rotatorische Direktantriebmotoren, Torquemotoren
Einfaches Can-basierendes Kommunikationssystem zur Vernetzung industrieller Automatisierungsmittel (Grenzwertgeber, Fotosensoren, Motorstarter, frequenzgesteuerte Antriebe, Bedienterminals u.ä.) mit übergeordneten Steuereinrichtungen.
Im Gegensatz zur Zentralen Antriebstechnik sind hier in Mehrmotoren-Antriebssystemen nur die Einspeisung und gegebenenfalls Teile einer zentralen Steuerung in einem Schaltschrank untergebracht, während alle anderen Funktionseinheiten wie Umrichter und Regelungen direkt vor Ort bei den einzelnen Motoren oder direkt an den Motoren angeordnet sind. Sie werden durch einen Energie- und einen Steuerungsbus versorgt. Dieses Konzept ist insbesondere vorteilhaft bei größeren oder weiträumigeren verteilten Maschinen und Anlagen. Besondere Vorteile bietet es auch im Zusammenhang mit der Modulbauweise von Maschinen.
Zahlensystem mit der Basiszahl B = 10 und beispielsweise für die Dezimalzahl Z = Dreitausendsiebenhundertneun die bekannten Schreibweisen Z = 3*103 + 7*102 + 0*101 + 9*100 bzw. Z = 3709.
Funktionseinheit, die ein digitales Signal in ein analoges Signal umsetzt.
Ein digitales Signal hat mehrere Informationsparameter, z.B. 8, 16, 32 oder 64, die bei Seriensignalen zeitlich nacheinander und bei der Parallelsignalen zeitlich parallel bereitgestellt werden.
In Direktantriebslösungen sind die rotatorischen oder linearen motorischen Komponenten (Torquemotoren, Drehmomentmotoren, DDR-Motoren, Linearmotoren) integrativer Bestandteil der anzutreibenden Mechanismen und Maschinen.
Der Adressteil des Maschinenbefehls repräsentiert die Speicheradresse für zu holende oder abzulegende Daten.
Dynamik Link Libary
Dynamic RAM; dynamischer RAM; Speicherchips, in denen als Speicherelemente Kondensatoren dienen. Zum Erhalt der Ladung müssen sie ständig (einige tausendmal je Sekunde) aufgefrischt werden.
Sind Drehstrom-Asynchronmotoren mit Käfigläufer, die für Dauerstillstandsbetrieb ausgelegt sind. Das heißt, sie sind thermisch so bemessen, dass sie unter Nennspannung bei festgebremster Welle dauernd eingeschaltet bleiben können und dabei ihr größtes Drehmoment entwickeln.
Sind kleine elektromechanische Präzisionsgeräte, welche die Winkelposition einer mechanischen Welle, an die sie angekuppelt sind, in elektrisch auswertbare kodierte Daten umsetzen. Sie sind auch unter der Bezeichnung Winkelsensoren, Winkelgeber und Winkelkodierer bekannt.
Sind gleichstrom- oder wechselstrombetätigte elektromagnetische Stellglieder mit und ohne Rückstellfeder, die begrenzte Winkelbewegung (max. 95º).
Siehe Torquemotoren.
Geber zur Anzeige und Überwachung der Drehzahl, von Drehzahldifferenzen und auch des Stillstands von Motoren, Antriebswellen u.a. rotierende Teilen. Beim Erreichen bestimmter Drehzahlen schließen oder öffneten sie über ein Fliehkraftschaltsystem Kontakte, die z.B. in Meldesystemen oder Ablaufsteuerungen eingebunden sind.
Digital Signal Processor; Digitaler Signalprozessor; Prozessor, der auf die möglichst schnelle Abarbeitung spezieller mathematischer Funktionen, insbesondere komplexer Algorithmen der analogen Signalverarbeitung optimiert ist, z.B. Fast Fourier Transformation.
Direct Torque Control; Direkte Drehmomentreglung; Sie erlaubt bei umrichtergespeisten Drehstromantrieben die Reglung der Drehzahl und des Drehmoments.
Zahlensystem mit der Basiszahl B = 2 und den zwei Ziffern Zi є {o, 1}. Der Wert Z einer Dualzahl ist damit allgemein durch folgende Beziehung gegeben und der Wert einer beliebigen Folge von Dualziffern, beispielsweise 110101, wie folgt zu interpretieren: Z = 1*25 + 1*24 + 0*23 + 1*22 + 0*21 +1*20.
E (25 Einträge)
Electronically Commutated Motors; elektronisch kommutierte Motoren.
Ein System arbeitet in Echtzeit bzw. ist echtzeitfähig, wenn es Eingangsgrößen (z.B. Signale, Daten) in einer definierten Zeitspanne aufnimmt, bearbeitet und die Ergebnisse rechtzeitig für ein Partnersystem oder die Systemumgebung bereitstellt.
Echtzeitsysteme haben die Eigenschaft, auf eine äußere Anregung innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne (in Echtzeit) verlässlich zu reagieren.
Klasse 1 umfasst alle Anlagen und Systeme in denen relative langsame zeitunkritische Prozesse ablaufen, die bezüglich der integrierten Kommunikationssyteme mit Reaktionszeiten etwa zwischen 0, 1 und 10 s auskommen...
Systeme, welches auf ein äußeres Ereignis innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne definiert antwortet. Schnelligkeit steht dabei nicht zwingend im Vordergrund.
Feststellung eines Anbieters, der unter alleiniger Verantwortung erklärt, dass ein Erzeugnis, Verfahren oder eine Dienstleistung mit einer bestimmten europäischen Norm übereinstimmt.
Die Einzelschritt-Zeit ist definiert als Zeitperiode zwischen dem Anlegen des ersten Impulses und dem Zeitpunkt indem die Motorwelle sich um den ersten Schrittwinkel α weiterdreht. Die Einzelschritt-Zeit hängt vom Verhältnis Drehmoment zu Massenträgheitsmoment und dem Typ des Treibers ab.
Schutzart explosionsgeschützter elektrischer Betriebsmittel. Sie wird im Zuge der Auslegung dieser Betriebsmittel durch Beschränkung der Energie in den eigensicheren Stromkreisen erreicht, d.h. durch Beschränkungen der Strom- und Spannungswerte. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass auch bei Kurzschluss keine zündfähigen Funken entstehen. Da die Eigensicherheit durch elektromagnetische Beeinflussung, d.h. durch die unbeabsichtigte Einkopplung von elektrischer Störenenergie beeinträchtigt werden kann, kommt der EMV-gerechten Gestaltung eigensichere Stromkreise besondere Bedeutung zu.
Sind Elektromotoren kleiner und kleinster Leistung für den Betrieb am Wechselstromnetz. Die Statorentwicklung besteht wie bei den Einphasen-Asynchronmotoren aus einem Haupt- und einem Hilfsstrang. Letzterer wird zur Erzeugung eines Drehfeldes über einen Kondensator von Netz erregt oder er ist als Spaltpolwicklung ausgeführt.
Als Einschwing-Zeit wird die Zeit bezeichnet, die zwischen dem Eintreffen des letzten Impulses bis zu dem Zeitpunkt vergeht, an dem der Motor nach Abklingen der gedämpften Schwingungen zum Stillstand kommt.
Schutz vor Gefährdung durch Elektrizität. Elektrische und elektronische Baugruppen, Komponenten, Geräte, Maschinen, Ausrüstungen und Anlagen müssen für den Nutzer bzw. Bediener einen gefahrlosen Betrieb entsprechend dafür geltenden Sicherheitsvorschriften und Normen gewährleisten.
Ein Abbild der vorhandenen Winkeldifferenz. In neuer Zeit findet man die Bezeichnung „Elektrische Welle“ auch für Antriebsordnungen, in denen zwei oder mehrere Achsen über elektronische Regelungen winkelsynchron geführt werden.
Elektromagnetische Verträglichkeit
Electromagnetic Compatiblity; EMV ist die Fähigkeit eines Betriebsmittels, in seiner elektromagnetischen Umgebung zufrieden stellend zu arbeiten, ohne dabei selbst elektromagnetische Störungen zu verursachen, die für andere in derselben Umgebung arbeitende Betriebsmittel unannehmbar wären.
Sind elektromechanische Energiewandler, die motorisch und generatorisch, d.h. treiben und bremsend, arbeiten können. Von beiden Möglichkeiten macht man praktisch Gebrauch. Da einerseits elektrische Versorgungssysteme unterschiedlicher Spannung, Frequenz und Phasenzahl existieren (Gleichstrom-, Wechselstrom-, Drehstromsysteme) und andererseits die mechanische Energie hinsichtlich ihrer Parameter (Drehzahl, Drehmoment, Kraft, Geschwindigkeit) in vielen Formen bereitgestellt werden muss, gibt es eine große Zahl unterschiedlicher Ausführungen.
Im Bedienfeld CNC-gesteuerter Werkzeugmaschinen eingebautes, kleines Handrad, mit dem in der Betriebsart „Einrichten“ jede Achse, wie früher über mechanische Handräder üblich, über die Steuerungselektronik manuell verstell werden kann. Solche „Elektronische Einstellräder“ sind spezielle inkrementale Drehgeber, die für den Einbau in Bedientafeln oder in transportable Einheiten ausgelegt sind.
Elektromagnetic Compatibility; Elektromagnetische Verträglichkeit
Nachbildung, der Verhaltensweise eines Geräts.
Kodierer, Verschlüsseler; In der Informationstechnik ist ein Encoder ein hard- oder softwarbasiertes System (Programm) zur Konvertierung von Daten, um z.B. eine bestimmte Informationsmenge schneller über einen langsamen Transportweg zu bringen.
Erasable PROM (mit ultraviolettem Licht vollständig) löschbarer PROM.
Leiter, der den Körper zu erdenden Betriebsmittel mit einem Erder oder mehreren Erder untereinander verbindet, sofern diese Leiter isoliert in der Erde oder außerhalb derselben verlegt ist.
Electrostatic Discharge; elektrostatische Entladung; korrekt: Entladung statischer Elektrizität. Vorgang des Ladungsausgleichs zwischen festen, flüssigen oder gasförmigen Medien, die unter schiedlich elektrostatisch aufgeladen sind.
Basisband-Bussystem von RANK XEROX Anfang der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts ursprünglich für die Verknüpfung von Minicomputern entwickelt.
In technologischen Anlagen und Bereichen (Räume oder Freigelände) vorzugsweise der chemischen und petrochemischen Industrie, in denen Gase, Dämpfe, Nebel oder Stäube mit Luft explosionsfähige Gemische bilden können, sind zur Gewährleistung des Explosionsschutzes besonders Vorkehrungen zu treffen.
F (18 Einträge)
Factory Automation; Automations-Marktsegment, welches den Nutzbereichen Automobilindustrie, Elektroindustrie, Maschinen- und Anlagenbau, Montage/Robotik, Transport-, Lager- und Fördertechnik zugeordnet ist.
Anwedungsorientierte Sprache, die auf ein begrenztes Fachgebiet zugeschnitten ist und bei der durch die Verwendung fachgebietsspezifischer Begriffe und Symbole dem Nutzer die Anwendung erleichtert wird.
Versagenssichere Technik; Technik zur Vermeidung von Gefahren. Ein Betrachtungsobjekt (Gerät, System, Anlage) zeigt Fail-Safe-Verhalten, wenn es beim Auftreten eines internen Fehlers in einem sicheren Zustand bleibt oder in einen sichreren Zustand übergeht.
100 Mbps schnelles Ethernet.
Fault; Bei Fehler handelt es sich um nicht normale Bedingungen, die eine Verminderung oder den Verlust der Fähigkeit einer Funktionseinheit verursachen kann, eine geforderte Funktion auszuführen.
Bezeichnung der Fähigkeit eines Systems, auch bei einer begrenzten Zahl fehlerhafter Subsysteme seine spezifisierte Funktion zu erfüllen. Fehlertolerantes Systemverhalten, d.h. die Aufrechterhaltung der projektierten Funktionen trotz des Ausfalls von Systemkomponenten, des Auftretens von Softwarefehlern sowie beeinflussungsbedingter u.a. Störungen wird u.a. auf der Grundlage redundanter Strukturen erzielt.
Bussystem im prozessnahen bereich zum direkten Anschluss von Sensoren und Aktuatoren mit eigener Intelligenz. Auf einem Feldbus werden kleinere Datenmengen zwischen Sensorik, Aktorik und Steuereinrichtung in digitaler Form übertragen.
Filter im Sinne der Entstörtechnik sind Bausteine zur Dämpfung leitungsgeführter Störgrößen. Ihre sinnvolle Anwendung setzt voraus, dass sich die spektralen Anteile der Nutz- und Störgrößen hinreichend voneinander unterscheiden.
Programme, die in Nur-Lese-Speichern fest eingebrannt sind. Das ist Software für den Betrieb von computergesteuerten Geräten, die im Allgemeinen während der ganzen Gerätelebensdauer oder über einen längeren Zeitraum konstant bleibt wie z.B. Betriebssysteme für CPUs und Applikationsprogrammme für Industrie-PCs und speicherprogrammierbare Steuerungen, beispielsweise die Software in einer Waschmaschinensteuerung. Sie ist einem Festwertspeicher (ROM, PROM, EPROM) hinterlegt und kann nicht ohne weiteres ausgetauscht werden.
Fehlerstromschutzeinrichtung, die bei Auftreten eines unzulässig hohen Fehlerstroms im Schutzleiter PE die Stromversorgung abschaltet.
Flash-Speicher; Nichtflüchtiger Schreib-Lese-Speicher.
Binäres Speicherelement.
Sind Geräte auf Basis leitungselektronischer Halbleiterbauelemente, die im Schalterbetrieb, d.h. nur im Durchlasszustand oder im Sperrzustand arbeiten.
Frühausfälle entstehen am Einsatzbeginn von Bauelementen in der so genannten Frühausfallphase, in der die Ausfallrate fallende Tendenz aufweist. Davon betroffen sind schwach konstituierte Elemente, deren Lebensfähigkeit durch Materialfehler und Fertigungsmängel beeinträchtigt ist. Sie sind bis zu einem gewissen Grad durch Voraltern (burn in) eliminierbar.
Frequency Shift Keying; Frequenzumtastverfahren; Modulationstechnik, die hohe Störungsempfindlichkeit gewährleistet. Die Werte „0“ und „1“ von Binärsignalen werden auf zwei unterschiedlichen Trägerfrequenzen abgebildet.
Sicherheit vor Gefährdung, die aus der fehlerhaften Funktion einer Einrichtung (Gerät, Aggregat, Maschine, Betriebsmittel, System) resultiert.
Grafisches Hilfsmittel zur Strukturierung von Ablaufsteuerungen. Geeignet für die Darstellung ablauforientierter ein- und mehrkettiger Prozesse sowie für das die Funktionsbeschreibung und Programmierung der dazu erforderlichen Steuereinrichtungen.
Ein Fuzzy-Controller ist nach E. Mamdami eine Steuereinheit, die aus folgenden Komponenten besteht: Einer Regelbasis, die eine Menge von IF… THEN…-Regeln umfasst.
G (9 Einträge)
Gerät zur Verbindung zweier Netzwerke, die unterschiedliche Protokolle haben. Beim INTERBUS z.B. bezeichnet ein Gateway eine Baugruppe, die andere Übertragungssysteme an den INTERBUS koppelt.
Betriebsart einer elektrischen Maschine (Motor), bei der sie sowohl elektrischer Energie aus dem Netz wie auch mechanische Energie über die Welle aufnimmt.
Der Begriff „Gerät“ steht umgangssprachlich als Synonym für Apparat, Instrument, Ausrüstungs- bzw. Gebrauchsgegenstand, Vorrichtung, Werkzeug oder Utensil.
Das Ersetzen in komplexen Maschinen (Papiermaschinen, Druckmaschinen) mit Mehrmotorenantrieben, in denen einzelne Achsen in definierten Drehzahl- oder Positionsverhältnisse zueinander laufen müssen, mechanische Wellen und Getriebe. Sie arbeiten nach dem Master/Slave-Prinzip.
Dienen zum verschleißfreien Stillsetzen von Drehstrom- und Wechselstrom-Asynchronmotoren.
Global Positioning System; Funkortungsverfahren, das mittels spezieller GPS-Empfänger Positionsbestimmungen mit einer Genauigkeit bis auf etwa 10 m ermöglicht. Das Ortungsverfahren beruht auf dem Prinzip der Entfernungsbestimmung durch Laufzeitmessung von Signalen, die von 24 um den Erdball verteilten Satelliten, deren Position zu jedem Zeitpunkt bekannt ist, ausgesendet werden.
Größtes noch vertretbares, d.h. gerade noch tolerierbares Risiko. Es wird bestimmt durch einen Kompromiss zwischen verschiedenen Interessengruppen. Siehe auch Sicherheit.
Gate Turn off (Thrystor); abschaltbarer Thrystor; Einschalten erfolgt durch positiven Gatestrom bei positiver Spannung, Ausschalten durch negativen Gatestrom. Einzatzgebiete: Gleichstromsteller, Frequenzformer.
Graphical User Interface; grafische Benutzeroberfläche.
H (17 Einträge)
Ein Datenübertragungsverfahren, bei dem Informationen zeitlich nacheinander in beide Richtungen übertragen werden.
Maß für die Übertragungssicherheit von digitalen Signalen. Sie gibt an, in wie viel Stellen sich zwei informationstragende Kodewörter unterscheiden. HD = 1 bedeutet, dass sich die Kodewörter nur in einer Stelle unterscheiden. In diesem Fall kann ein Übertragungsfehler weder erkannt noch korrigiert werden, da eine Verfälschung des Kodewortes immer zu einem neuen gültigen Kodewort führt.
Verfahren zur Synchronisation der Datenübertragung bei unregelmäßig anfallenden Daten. Der Sender signalisiert, wenn er neue Daten senden möchte und der Empfänger, wenn er für neue Daten aufnahmebereit ist. Je nachdem, ob die Synchronisation über getrennte Leitungen oder mittels Steuerzeichen über die Datenleitungen realisiert wird, spricht man von Hardware- bzw. Software-Handshake.
Abgeleitet aus dem Griechischen heuriskein = finden bezeichnet Heuristik gewissermaßen die Kunst des Findens. Grundsätzlich geht es dabei um Strategien, die beim Auffinden von Lösungen zu Problemen helfen sollen.
Zahlensystem mit der Basis B = 16. Es existieren demzufolge die sechzehn Ziffern. {0, 1, 2, 3 ,4 , 5, 6, 7, 8, 9, A, B, C, D, E, F} Für den Wert Z zum Beispiel der Hexadezimalzahl 5A2FD folgt demnach Z = 5*164 + 10*163 + 2*162 + 15*161 + 13*160
Eigentlich Gastgeber, Wirt; bei Computersystemen, die über mehrere CPUs und Bus Master verfügen, versteht man darunter diejenige Einheit, die über die Arbitration Unit und die Host-CPU verfügt oder die die Kontrolle über das Gesamtsystem besitzt.
Heißes Wechseln; Wechseln von Rechnerkomponenten während des laufenden Betriebs. Es werden drei unterschiedlich Stufen unterschieden: Basic Hot Swap, Full Hot Swap und das High Avaibility Modell.
High Speed Cutting; Hochgeschwindigkeitsbearbeitung; Bearbeitung mit hohen Schnitt- und Vorschubsgeschwindigkeiten bei NC-Gesteuerten Werkzeugmaschinen.
Hyper Text Markup Language; Programmiersprache mit Hypertextmarken. Sprache in der die meisten Webseiten geschrieben sind.
Hyper Text Transfer Protocol; Datenübertragungsprotokoll für die Übertragung von HTML-Seiten und den daran gekoppelten Dateien aller Art. Es ist das Protokoll, auf dem das gesamte WWW beruht. Das heißt, es regelt das Zusammenspiel zwischen Web-Browser und Web-Server. Es wird bei jedem Mausklick auf einen Hyperlink aktiv und sorgt dafür, dass dem Browser die jeweils nächste gewünschte Information zur Verfügung gestellt wird.
Steht im Englischen für Radnabe, Mittelpunkt, Zentrum. Hier: zentrales Verbindungsgerät in einem Netz mit sternförmiger Topologie, das ankommende Datenpaket (ähnlich wie eine Mehrfachsteckdose die Spannung) an alle angeschlossenen Endgeräte verteilt.
Tragschiene, Konstruktionselement nach DIN EN 50022 zur einfachen Montage (Aufstecken, Aufschnappen) von Moduln (Transmittern, Messverstärker, Meldebausteine, Relais, Kleinsteuerungen, Netzteile u.a.
Linearer Stellmotor mit begrenzter Hubbewegung. Kompakte Lineareinheit, in der die rotative Bewegung eines Schrittmotors über ein integriertes Präzisions-Laufgewinde in eine lineare Bewegung umgesetzt wird. Die Ansteuerung erfolgt über eine Standard-Schrittmotorenansteuerung. Geeignet für alle Anwendungen, wo kleine und präzise Stellbewegungen erforderlich sind, die hohe Kräfte bei minimalem Bauraum erfordern.
Sind ähnlich wie Hysteresekupplungen aufgebaut. Durch Veränderung der Polüberdeckung der beiden Ringmagnete lässt sich das Bremsmoment einstellen. Bei stromerregten Hysteresebremsen ist das Bremsmoment über den Erregerstrom einstellbar. Hysteresebremsen finden zur Zugeinstellung bei empfindlichen Wickelgütern, zur Drehmomentbegrenzung und auf Prüfständen zur Lastmomentsimulation Anwendung.
Zwischen den beiden als segmentweise permanenterregte Ringmagnete ausgebildeten Kupplungshälften befindet sich eine Scheibe aus hartmagnetischem Material (Hysteresescheibe). Stehen sich gleiche Pole gegenüber, wirkt ein maximales Magnetfeld auf die Scheibe, das einen magnetischen Fluss in Umfangsrichtung innerhalb der Scheibe bewirkt. Das übertragbare Drehmoment ist in diesem Fall am größten. Stehen ungleiche Pole einander gegenüber, ist das Drehmoment am geringsten.
Sind Einphasen-Synchronmotoren kleinste Leistung für feinwerktechnische Antriebe und für sehr hohe Drehzahlen. Sie haben einen Läufer aus hartmagnetischem Material. Das Drehmoment wird aus den Hystereskräften gebildet. Hysteresemotoren laufen problemlos an und zeigen innerhalb eines bestimmten Belastungsbereichs.
I (13 Einträge)
Insulated Gate Bipolar Transistor; bipolarer Transismotor mit isoliertem Gate; spannungsgesteuerter Leistungstransistor.
Das adressierte Register oder die adressierte Speicherzelle enthält die Speicheradresse des Operanden.
Bussystem, das von seinen technischen Eigenschaften ganz speziell für den Einsatz in der industriellen Sensorik/Aktorik und einer durchgängigen Vernetzung von der Steuerungsebene bis hin zum letzten Endschalter ausgelegt ist.
Schnittstelle
International Network; weltweiter Verbund von Rechnern und Rechnernetzen unterschiedlicher Größe und Architektur, die mit den verschiedensten Betriebssystemen arbeiten. Dabei werden dezentral auf Rechnern (Servern) Informationen hinterlegt, die von jedermann jederzeit mit seinem Rechner (Client) abgerufen werden können. Es entstand schrittweise in den letzten Jahrzehnten und bildet gegenwärtig die Basis für den weltweiten Informations-, Daten- und Dokumentenaustausch z.B. per E-Mail.
Fähigkeit heterogener Strukturen (technische Komponenten und Systeme aber auch Organisationen) auf Basis vereinbarter gemeinsamer Standards problemlos miteinander zu kooperieren.
Ein Programm, das ein auszuführendes Quellprogramm liest und es im Gegensatz zu einem Compiler nach lexikalischer, syntaktischer und semantischer Analyse und Verarbeitung sofort ausführt, ohne ein Maschinenprogramm zu erzeugen.
Internet Protocol; Protokoll (Methode, Verfahrensweise) nach der Daten innerhalb eines Netzwerks z.B. im Internet oder Intranet von einem Computer zu einen anderen gelangen.
Internet-Protocol-Adresse; numerische Adresse, die einem Rechner im Internet zugeordnet ist und ihn eindeutig identifizierbar macht.
Sie charakterisieren den Schutz elektrischer Betriebsmittel durch Gehäuse, Abdeckung oder Kapselung, und zwar den Schutz von Personen gegen den Zugang zu gefährlichen Teilen innerhalb der Abdeckung sowie den Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser. Die Schutzart-Kennzeichnung erfolgt durch einen vierstelligen Code (IP-Code).
Intergral wirkender Regler; jedem Wert der Abweichung ist ein Änderungsgeschwindigkeit der Stellgröße zugeordnet. Im linearen Bereich ist die Stellgröße das Zeitintergral der Regelabweichung.
Intergrated Services Digital Network; diensteintegrierendes digitales Fernsprech- und Fernübertragungsnetz (Digitalnetz für den Transfer von Daten, Text, Sprach und Bildern über eine Telefonleitung.
International Organization for Standardization; Internationale Organisation für Normung (weltweite Föderation nationaler Normungsinstitutionen.
J (3 Einträge)
Von der Firma Sun Microsystems speziell für den Gebrauch im Internet-Programmierumfeld entwickelte, 1995 vorgestellte, plattformunabhängige, objektorientierte Programmiersprache.
Von Netscape entwickelte Programmiersprache, aber nicht zu verwechseln mit der Programmiersprache JAVA, die HTML-Autoren die Optimierung von Webseiten erleichtert.
Jitter ist ein Begriff zur Kennzeichnung zeitlicher Schwankungen zyklischer Ereignisse. Speziell in der Automatisierungstechnik ist Jitter ein Maß für die Qualität von Synchronisation und Timing.
K (15 Einträge)
Mittel zur Übertragung von Elektroenergie und von Signalen. Es besteht aus einem oder mehreren elektrischen Leitern, die gegeneinander isoliert in einer gemeinsamen Schutzhülle, dem Kabelmantel untergebracht sind.
Leitfähige Hülle eines Kabels oder einer Leitung zum Schutz einzelner Adern oder des gesamten Verseilverbands gegen elektromagnetische Beeinflussungen von außen. Kabelschirme bestehen entweder aus einem Geflecht aus blanken Kupferdrähten (Schirmgeflecht, Flechtdichte > 80%9, aus Kupferdrähten mit Querleiterwendeln, Kupferbändern oder leitfähigen Kunststoffschichten.
Tätigkeit zur Ermittlung des Zusammenhangs zwischen den ausgegebenen Werten eines Messgeräts oder einer Messeinrichtung oder den von einer Maßverkörperung oder von einem Referenzmaterial dargestellten Werten und den zugehörigen, durch Normale festgelegten Werten einer Messgröße unter vorgegebenen Bedingungen.
Kilobyte; der SI-Vorsatz k (Kilo) ist als Vielfaches zu Basis 10 definiert. Demnach gilt 1kB = 103 Bytes.
Wissensmanagementsystem
Konzentrisches Leiterpaar, bestehend aus einem Innenleiter und einem Außenleiter, der den Innenleiter vollständig umschließt. Innenleiter und Außenleiter sind durch einen homogenen Werkstoff oder einer Kombination von festen Stützkörpern und einem Gas (Luft, Stickstoff) voneinander isoliert. Koaxialkabel werden in Fernmelde- und Hochfrequenzanlagen (Kabelfernsehen, Ethernet-Anwendungen) zur Übertragung hochfrequenzter Signale benutzt.
Im Zuge der Informationsverarbeitung besteht häufig die Aufgabe, Informationen aus einer Darstellungsform in eine andere zu überführen. Die Umwandlung wird als Kodierung bezeichnet und die Vorschrift, nach der die Zuordnung aus einem Zeichenvorrat in einen anderen Zeichenvorrat erfolgt, heißt Kode.
Ist nach Meyers Lexikon der Prozess der Mitteilung und des wechselseitigen Austauschs von Gedanken, Meinungen, Wissen, Erfahrungen und Gefühlen sowie der Übertragung von Nachrichten und Informationen neben der Sprache durch Zeichen aller Art. Eine rational basierte Kommunikation ist dann möglich, wenn es einen Sender gibt, der einem oder mehreren potentiellen Empfänger ein Nachricht übermitteln möchte, zu diesen Empfängern ein Übertragungskanal existiert, empfangseitig Empfangbereitschaft besteht und beidseitige kompatible Kodierungs- und Dekorierungsmechanismen vorhanden sind, um Missverständnisse auszuschließen.
Siehe Einphasen-Asynchronmotoren.
Übereinstimmung, Erfüllung festgelegter Forderungen.
Grafikorientiert Programmiersprache nach IEC 1131-3 bzw. DIN EN 61131-3 für die Erstellung von SPS-Anwenderprogrammen.
Darunter versteht man physikalische Vorgänge, chemische Reaktionen oder technologische Abläufe, deren Zustandsgrößen zeitlich kontinuierlich veränderlich Größen darstellen. Das heißt, Energie- und/oder Stoffströme werden dauernd oder über längere Zeiträume ununterbrochen zugeführt, verarbeitet, transportiert, gespeichert, verteilt und/oder genutzt und, speziell bei Produktionsprozessen, wird das Endprodukt kontinuierlich bereitgestellt.
Kontaktplan; grafikorientierte Programmiersprache nach IEC 1131-3 bzw. DIN EN 61131-3 für die Erstellung von SPS-Anwenderprogrammen.
Dienen in Maschinenbau und Antriebstechnik zur Verbindung zweier Wellen oder einer Welle mit einem auf ihr drehbeweglich gelagerten Maschinenteil, das zu- und abgeschaltet werden soll.
<Unter Kybernetik versteht man nicht nur eine auf Theorie und Technik der Regelung beschränkte Wissenschaft, sonder ein Arbeitsfeld, das die Übertragung und Verarbeitung von Informationen unter Verwendung analytischer, modellierender, messender und kalkülisierender Methoden zum Zwecke von Prognosen und Objektivationen zum Gegenstand hat. Dabei kann Verarbeitung und raumzeitliche Übertragung von Informationen eine Rolle spielen.
L (12 Einträge)
Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation; Verstärker für elektromagnetische Wellen im Bereich des sichtbaren Lichts.
Ein Lastenheft (auch: Grobkonzept) beschreibt die unmittelbaren Anforderungen, Erwartungen und Wünsche an ein geplantes Produkt formuliert in natürlicher Sprache. Das kann zum Beispiel ein Softwareprogramm, aber auch ein Auto, eine Kaffeemaschine oder eine Lokomotive sein.
Wirkt auf den ruhenden Motor eine äußere Kraft, verstellt sich der Rotor um den Lastwinkel (< 2 Vollschritte) bis die nächste Gleichgewichtslage wieder hergestellt ist. Wird beim laufenden Motor aufgrund eines extern einwirkenden Drehmoments der maximal zulässige Last- winkel von < 2 Vollschritten überschritten, fällt der Motor ausser Tritt.
Latenz (v. lat.: latens = verborgen) bedeutet etwas Verborgenes, unter der Oberfläche, noch nicht in Erscheinung Tretendes. In verschiedenen Zusammenhängen spricht man auch von der Latenzzeit als Zeitraum zwischen einer Aktion und dem Eintreten einer Reaktion.
In der Informatik wird der Begriff Latenzzeit synonym für Verzögerungszeit verwendet und auch Ping genannt. Im Allgemeinen handelt es sich um das Zeitintervall vom Ende eines Ereignisses bis zum Beginn der Reaktion auf dieses Ereignis.
In der Computertechnik: Gesamtheit aller Routinen, die zur Ausführung eines in einer speziellen Programmiersprache geschrieben Programms auf einer speziellen Plattform erforderlich sind.
Leistungselektronik bezeichnet ein Teilgebiet der Elektrotechnik, in dem besonders hohe elektrische Ströme und Spannungen mit elektronischen Bauelementen umgeformt, gesteuert oder geschaltet werden. Während bei der reinen Elektronik die elektrische Leistung nur Mittel zum Zweck der Signal- und Datenverarbeitung ist, steht bei der Leistungselektronik die Umwandlung und Steuerung elektrischer Energie im Vordergrund.
Circuit-Breaker, mechanisches Schaltgerät, das Ströme unter bestimmungsgemäßen Betriebsbedingungen einschalten, diese zeitliche unbegrenzt führen und ausschalten kann; das auch unter definierten außergewöhnlichen Bedingungen.
Leiter auf Glasfaser- oder Kunststoff-Faserbasis; unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störbeeinflussungen; große Bedeutung als Übertragsmedium in lokalen Netzen. Alle Teilnehmer sind vollständig gegeneinander isoliert. Glasfaserkabeln sind für Entfernungen bis 3600 m geeignet.
Last in First out; Organisationsprinzip für Bedingungen von Warteschlangen, bei der die Bearbeitung von Aufträgen in entgegengesetzter Reihenfolge geschieht, wie die Annahme. Beispiel Leeren eines Speichers: zuletzt eingespeicherte Daten – im Bereich des Lagerwesens auch materielle Objekte – werden als erste wieder ausgegeben.
Brems- und Halteeinrichtung für Linearantriebe. Bekannte Systeme werden entgegen einer wirkenden Federkraft elektromagnetisch, pneumatisch oder hydraulisch gelöst. Sie fallen daher bei Not-Aus oder Unterbrechung der Energiezufuhr selbsttätig ein.
Ein Linearmotor ist eine elektrische Antriebsmaschine. Im Gegensatz zu den verbreiteten rotierenden Maschinen versetzt ein Linearmotor die mit ihm verbundenen Objekte nicht in eine drehende sondern in eine geradlinige Bewegung.
Wissenschaftlich Lehre von der Planung, Steuerung und Überwachung der Material-, Personen- und Informationsflüsse in Systemen.
M (18 Einträge)
Der Begriff Management (handhaben, bewerkstelligen, meistern, leiten, verwalten) impliziert verschieden Bedeutungen. Er firmiert einerseits als Bezeichnungssynonym für alle denkbaren entscheidungsbefugten Leitungsgremien.
Als Maschine wird nach der Maschinenrichtlinie eine Gesamtheit miteinander verbundener Teile verstanden, von denen mindestens eines beweglich ist. Neben den mechanischen Komponenten gehören auch Betätigungs-, Steuer- und Energiekomponenten zu der Maschine.
Die Maschinenrichtlinie hat die Aufgabe, den freien Warenverkehr für Maschinen (damit sind auch Maschinenanlagen und auswechselbare Ausrüstungen gemeint), einzeln in den Verkehr gebrachte Sicherheitsbauteile sowie Lastaufnahmeeinrichtungen in der Europäischen Union sicherzustellen. Sie führt dazu harmonisierte Beschaffenheitsanordnungen und Konformitätsbewertungsverfahren ein, die von den „verantwortlichen Personen“ zu erfüllen sind. Dies betrifft insbesondere auch Anforderungen an die Sicherheit und den Gesundheitschutz im Zusammenhang mit dem Aufbau von Maschinen.
Zentraler Busteilnehmer, der den Buszugriff regelt. Alle Anderen Teilnehmer arbeiten als Slaves.
Als maximale Schrittfrequenz bezeichnet man die Frequenz, mit der ein Schrittmotor ohne Schrittverluste betrieben werden kann. Aufgrund des offenen Steuerkreises und der Betriebssicherheit bei Schrittmotoren sollte eine Leistungsreserve von ca. 25 % berücksichtigt werden. Wenn die maximale Schrittfrequenz des Motors z.B. bei 2000 Hz liegt, sollte man den Motor in der Praxis nicht höher als 1500 Hz betreiben. Allgemein gilt: Je kleiner der Motor, desto höher normalerweise die erreichbare Schrittfrequenz. Bitte beach- ten Sie hier die bei jedem Motor hinterlegten Drehmoment-Kennlinien.
Aus den Begriffen Mechanik, Elektronik, Informatik gebildetes Kunstwort hinter dem sich ein multidisziplinäres Gebiet der Ingenieurwissenschaften verbirgt, das die genannten drei Bereiche integriert.
Micro-Electro-Mechanical Systems; Mirkro-Elektro-Mechanische Systeme
Mean Failure Detection Time; mittlere Fehlererkennungszeit; Hat Einfluss auf die Verfügbarkeit, d.h. auf die Zuverlässigkeit technischer Systeme.
Auch Mikrokontroller genannt; Dabei handelt es sich um ein Rechnersystem, welches in einem Chip oder auf einer Leiterplatte untergebracht ist und als „Embedded System“ die Steuerungsfunktionen in den verschiedensten Anwendungen realisiert.
Ein Mikroprozessor (griech. mikros für klein: Prozessor in sehr kleinem Maßstab) ist ein elektronisches Rechenwerk auf einem Chip, welches mit Befehlen in Maschinensprache gesteuert werden kann.
Um die mechanisch vorgegebenen Schrittwinkel von 1,8, bzw 0,9° zu verkleinern, wird der Mikroschritt über die Anzahl der Erregungszustände gebildet, indem das Leistungsteil die Phasenströme entsprechend fein eingestellt wird. (Animation) Für die Erhöhung der Schrittauflösung sprechen im Wesentlichen die geringere Resonanzanregung und die Möglichkeit einer feineren Positionierung. Die Nanotec Schrittmotor Leistungsendstufen erreichen eine Schrittauflösung von größer 10000 Schritten/Umdrehung. In der Praxis sind diese hohen Auflösungen unter realistischen Bedingungen jedoch kaum einzuhalten, da der Schrittwinkelfehler sich gegenüber dem Vollschrittbetrieb nicht verändert. (5% im Vollschritt = 0.09° ==> 50% im 1/10 Betrieb).
Modulator/Demodulator; Modulations-/Demodulations-Einrichtung; Zusatzkarte oder externes Gerät, das durch Digital/Analog-bzw. Analog/Digital-Wandlung der Signale den Informationsaustausch zwischen Rechnern über das Telefonnetz ermöglicht.
Mutterplatine; Leiterplatte, auf der die Hauptkomponenten eines Computers wie CPU-Schaltkreis, Co-Prozessoren, Arbeitsspeicher, Festwertspeicher für Firmware, Interface-Schaltkreise und Erweiterungs-Slots für Hardware-Erweiterungen untergebracht sind.
Gesamtheit aller Vorkehrungen und Einrichtungen, um Elektromotoren vor elektrisch oder thermisch bedingten Schäden zu bewahren.
Messen, Steuern, Regeln
Mean Time Between Maintenance; mittlere Zeit zwischen Wartungsarbeiten.
Kombination von zwei oder mehr Informationskanälen auf einem gemeinsamen Übertragungmedium.
N (11 Einträge)
Information, deren Richtigkeit bewiesen werden kann, und die auf Tatsachen beruht, welche durch Beobachtung, Messung, Untersuchung oder durch andere Ermittlungsverfahren gewonnen sind.
Normenarbeitsgemeinschaft für Mess- und Regeltechnik in der chemischen Industrie.
Sammelbegriff für Technologie, die sich mit Strukturen und Prozessen im Bereich von einem bis einhundert Nanometern befasst (ein Nanometer = ein Millionstel Millimeter).
Numerial Control; Numerische Steuerung
Die Nennbetriebsarten von elektrischen Maschinen sind in der VDE-Vorschrift 0530 festgelegt, sie gelten natürlich auch für den Betrieb von Elektrowerkzeugen.
Die Nennspannung besagt, welche Spannung im stationären Fall an den Motor zu legen ist, um den Pha- senstromnennwert zu erreichen. Sie ist bei Konstantstrom-Ansteuerung nicht mit der Betriebsspannung zu verwechseln.
Da das Drehmoment proportional zum Strom ist, ist die Angabe des Nennstromes ist eine wichtige Kenngröße. Ferner begrenzt die Größe des Nennstroms die maximale zulässige elektrische Verlustleistung (P = I2 * R) des Motors.
Um den Effekt des langsamen Stromanstiegs und der hohen Verlustleistung zu reduzieren, werden Schritt-
motoren heute mit geregeltem Strom oder Konstantstromregler bei weit höheren Spannungen betrieben.
Auch die Nanotec Steuerungen SMCxx und IMT90x erreichen durch die bipolare Chopper Ansteuerungen
diese dynamischen Anforderungen bei geringsten Verlusten.
Neuronale Netze sind Systeme, die sich an der Funktionsweise des menschlichen Gehirns orientieren. Sie bestehen aus einer Menge so genannter Neuronen, die über gewichtete Verbindungen Nachrichten austauschen.
Die Richtlinie 73/23/EWG ist eine EG-Richtlinie "betreffend elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen" und wird auch als Europäische Niederspannungsrichtlinie bezeichnet. Sie ist neben der EMV-Richtlinie das wichtigste Regelungsinstrument für die Sicherheit elektrisch betriebener Geräte. Sie gilt für "elektrische Betriebsmittel zur Verwendung bei einer Nennspannung zwischen 50 und 1000 V für Wechselstrom und zwischen 75 und 1500 V für Gleichstrom".
Negative Temperature Coefficient Resitor; Widerstand mit negativen Temperaturkoeffizienten; Widerstandswert nimmt bei steigender Temperatur ab.
Als Numerische Steuerung "NC" (engl: Numerical Control) bezeichnet man ein elektronisches Gerät zur Steuerung von Werkzeugmaschinen. Mit dem Erscheinen der Mikroprozessor-CNC geht die Ära der NC zu Ende. Die Mikroprozessortechnik erlaubt dem Hersteller Verbesserungen und Erweiterungen der Funktionalität in die laufende Serie einzubringen, ohne die Hardware ändern zu müssen. So kann schneller auf die Anforderungen des Marktes reagiert werden. Außerdem bietet sie neue Möglichkeiten in den Bereichen Visualisierung und Bedienerführung.
O (8 Einträge)
In Verbindung mit Software eine abgeschlossene Einheit, die bestimmte Daten und Funktionen enthält.
Objektorientierte Programmierung
Objektorientierte Programmierung (Abkürzung OOP) ist ein Verfahren zur Strukturierung von Computerprogrammen, bei dem zusammengehörige Daten und die darauf arbeitende Programmlogik zu Einheiten zusammengefasst werden, den so genannten Objekten.
Optical Character Recognition; optische Zeichenerkennung; Texterkennungsprogramm, gescannte Bitmuster werden separiert.
Original Equipment Manufacturer; Unternehmen, das fremd- und eigenfertige Komponenten in das eigene Erzeugnissortiment integriert und diese Produkte unter eignem Namen vertreibt.
In der Physik unterscheidet man offene, geschlossene und abgeschlossene (oder 'isolierte') Systeme. Als offen ist ein System definiert, das sowohl Energie als auch Materie (bzw. Teilchen) mit seiner Umgebung austauschen kann.
Kontakt, der beim Entwirken der Betätigungskraft öffnet.
Zahlensystem mit der Basis B = 8 und den acht Ziffern.
Object Lincing and Embedding; Protokoll für verteilte Objekte von Microsoft. Es ermöglicht die Einbettung von Objekten, d.h. Daten eines beliebigen Formats wie Textdateien, Kalkulationstabellen, Grafiken oder Teile davon in andere Dokumente.
P (35 Einträge)
Als Potentialausgleich wird eine elektrische Verbindung bezeichnet, die dazu dient, Körper elektrischer Betriebsmittel, wie zum Beispiel ein metallisches Gehäuse und fremde leitfähige Teile auf gleiches oder annähernd gleiches Potential zu bringen.
Repräsentieren Einstellwerte und Gerätedaten, z.B. die Konfigurationswerte von Komponenten. Sie werden in der Zentralsteuerung gespeichert und bei Bedarf, beispielsweise nach dem Austausch einer einzelnen Komponente automatisch heruntergeladen.
Oder auch Paritätskontrolle. Die Paritätskontrolle dient der Erkennung fehlerhaft übertragener Informationsworte. Als Informationswort wird hier eine Folge von Bits bezeichnet.
Ein Parser [ˈpɑːɹsɚ] (engl.: to parse = analysieren bzw. von lateinisch pars = Teil; weshalb Parser im Deutschen gelegentlich auch als Zerteiler bezeichnet werden) ist ein Programm, das entscheidet, ob eine Eingabe zur Sprache einer bestimmten Grammatik gehört.
Peer-to-Peer (engl. peer „Gleichgestellter“, „Ebenbürtiger“ oder „Altersgenosse/-in“) bezeichnet Kommunikation unter Gleichen. In einem Peer-to-Peer-Netz sind alle Computer gleichberechtigt und können sowohl Dienste in Anspruch nehmen als auch Dienste zur Verfügung stellen. Die Computer können als Arbeitsstationen genutzt werden, aber auch Aufgaben im Netz übernehmen.
Auch Funktionskleinspannung. Die Funktionskleinspannung gehört zu den Schutzkleinspannungen in der Elektrotechnik.
Protective Earth Neutral Leiter; geerdeter Leiter, der die Funktionen des Schutzleiters und des Neutralleiters erfüllt.
Einphasen-Synchronmotoren kleinster Leistung, deren Läuferkörper aus einem heteropolar magnetisierten Permanentmagneten besteht.
Sind ein mächtiges Mittel zur Beschreibung der Funktionalität diskreter technologischer und steuerungstechnischer, insbesondere parallelläufiger Prozesse.
Leistungsfaktor-Korrektur; Power Factor Correction; Einrichtung zur Verringerung des Oberwellengehalts im Eingangsstrom eines Verbrauchers.
Der Strom pro Wicklung bzw. Phase wird durch die max. zulässige Erwärmung bei Drehzahl 0 (Motorstillstand), Konstantspannung und kalten Motor festgelegt.
Es gibt, je nach Ansteuerungsart einen Unterschied zwischen Strom pro Phase und Strom pro Wicklung.
Da unsere 6-und 8-Leiterschrittmotoren unipolar, bipolar seriell und bipolar parallel beschaltet und somit 2 Wicklungen zu einer Phase werden beschaltet werden können, unterscheidet man zwischen Phasenstrom
und Strom pro Wicklung. Gibt es wie bei den o.a. Motoren mehrere Schaltungsmöglichkeiten geben wir
standardmäßig den Strom pro Wicklung an. Siehe auch Motoranschlüsse
Physical Schicht/Bitübertragungsschicht; Schicht 1 im OSI-Referenzmodell. Sie definiert die Art der Netzverkabelung und die Übertragungstechnik und reguliert die Übertragung des Bitstroms über ein physikalisches Medium von einem Gerät zum anderen.
PI-Regler mit D-Anteil; die durch den D-Anteil zusätzlich bewirkte Beeinflussung der Stellgröße ist verhältnisgleich der Änderungsgeschwindigkeit der Regelabweichung.
Der Piko-Wert stellt die interne Rechengenauigkeit und die Ausgabe zu den digitalen Antrieben dar. Er ist nicht mit der Bearbeitungstoleranz einer Maschine zu verwechseln. Die hohe Rechenauflösung führt zu genauerer Geschwindigkeits- und Beschleunigungsinterpolationen in den Antrieben und damit zu einer besseren Laufruhe der Werkzeugmaschine.
Eigentlich Stecknadel, Reißzwecke, Nagel, Bolzen. In Verbindung mit elektronischen Bauteilen: Steckerstift bei Schaltkreisen und Steckverbindern.
Proportional-Intergral wirkender Regler; der Wert der Stellgröße ist hier proportional zur Regeldifferenz und zu ihrem Zeitintergral.
Sind Direktantriebe in zwei Dimensionen, d.h. Flächenantriebe, deren luftgelagerter Läufer sich frei auf der Fläche des Stators, in zwei Koordinaten bewegen kann. Die Läufer werden durch Magneten so stark am Stator angezogen, dass sie trotz Luftspalt (10 bis 15 µm) nicht angehoben werden können. Ein Planantrieb kann dadurch auch senkrecht und über Kopf eingesetzt werden. Die Verwendung mehrer Läufer auf einem Stator macht den Planantrieb besonders wirtschaftlich. Planarsysteme werden häufig für Punkt-zu-Punkt-Positionierungen oder für Pick-&-Place-Aufgaben eingesetzt.
Pogrammable Logic Controller; porgrammierbare logische Steuerung.
Textbasierter Steuerungs-Monitor zur Abfrage bestimmter Informationen aus einer SPS über entsprechende Kommandos. Diese Funktionalität dient zu Diagnose- und Debugging-Zwecken innerhalb von SPS-Programmiersystemen.
Anbieter- und Produktabhängige weltweite Vereinigung, die die Einbeziehung internationaler Standards in die Programmierumgebungen industrieller Steuerungen unterstützt und darauf basierende Programmsysteme zertifiziert.
Methode zur Synchronisation bei der Datenübertragung. Beim Polling fragt ein Partner (Master) zyklisch andere (Slaves) ab, ob sie etwas senden wollen oder empfangen können. Nur der Master kann eine Kommunikation auslösen, die gepolten Partner (Slaves) nicht. Sie können die Kommunikation höchstens blockieren.
Drehstromsynchronmotoren mit Käfigläufer bei denen durch Umschaltung der Ständerwicklung die Polzahl und damit die Synchrondrehzahl des Drehfeldes verändert werden kann. Dies ermöglicht eine grobstufige verlustarme Drehzahlstellung.
Elektrische Verbindung, die die leitfähigen Körper elektrischer Betriebsmittel und fremde leitfähige Teile auf annähernd gleiches Potential bringt.
Proportional wirkender Regler; jedem Wert der Regelabweichung ist ein bestimmter Wert der Stellgröße zugeordnet.
Process Field Bus; Für den Informationsaustausch von Automatisierungssystemen untereinander sowie mit den angeschlossenen dezentralen Feldgeräten werden heute vorwiegend serielle Feldbusse als Kommunikationssysteme eingesetzt. Übertragungsgeschwindigkeit: bis zu 12 Mbit/s; üblich: 0,5 bis 4 Mbit/s.
Profibus für den Bereich der "Dezentralen Peripherie". Mit dem Profibus-DP können einfache digitale und analoge Ein-/Ausgabebaugruppen sowie intelligente signal- und prozessdatenverarbeitende Einheiten vor Ort verlagert werden und damit u.a. die Kosten für den Verkabelungsaufwand deutlich gesenkt werden. Vorwiegend für zeitkritische Anwendungen in der Fertigungsautomatisierung.
Für die Darstellung werden spezielle Sinnbilder für Befehls- und Verzweigungsoperationen, für die Kennzeichnung des Ablaufs, d.h. der Aufeinanderfolge der einzelnen Operationen sowie zur Kenntlichmachung von Anfang und Ende des Programmablaufs mit weiteren Symbolen benutzt.
Programmable Read Only Memory; programmierbarer Nur-Lese-Speicher; die vom Anwender elektrisch mittels eines speziellen Programmiergeräts einprogrammierten Informationen sind nicht löschbar.
Eigentumsrechtlich zugeordnet; z.B. vom Entwickler bzw. Hersteller urheberechtlich geschützte, d.h. herstellerspezifische Technologie, Spezifikation oder Software, die nur für den Gebrauch in Verbindung mit eigenen Geräten oder auch zur Lizensvergabe vorgesehen ist.
Ablauf Vorgang oder Verfahren, in dem zeitlich kontinuierlich oder diskontinuierlich quantitative oder qualitative Veränderungen der Parameter bzw. des Zustands eines realen oder virtuellen Betrachtungsobjekts oder Mediums vollzogen werden. Jeder Prozess hat einen definiertes Ende.
Werte prozessrelevanter physikalischer Größen. Sie sind je nach Prozess mehr oder weniger raschen zeitlichen Änderungen unterworfen. In automatisierten Systemen müssen sie schnell und zyklisch in immer gleichen Zeitabständen zwischen den Sensoren bzw. Aktoren und der Steuerung übertragen werden.
Sichtbarmachen des Geschehens in industriellen Produktionsbereichen.
Positive Temperature Coefficient Resistor; Widerstand mit positivem Temperaturkoeffizienten; Widerstandswert steigt mit der Temperatur an.
Begriff aus der numerischen Steuerungstechnik (NC-, CNC-Technik). Punktsteuerung ermöglichen das Positionieren von Werkzeugen auf vorprogrammierte Punkte. Die einzelnen Achsen der Werkzeugmaschinen werden dabei gleichzeitig oder nacheinander im Eilgang verfahren. Erst wenn der anvisierte Punkt erreicht ist, kommt das Werkzeug zum Eingriff. Punktsteuerungen findet man z.B. bei Bohr-, Niet- und Stanzmaschinen.
Pulse Width Modulation; Pulsweitenmodulation
R (2 Einträge)
Um den Schrittmotor mit einer Frequenz höher als die Start/ Stoppfrequenz drehen zu lassen, muss er über eine Frequenzrampe beschleunigt werden. Dabei wird die Frequenz zyklisch um den Wert der Beschleuni- gung erhöht. Ist die Beschleunigung zu groß, so kann der Schrittmotor das Massenträgheitsmoment nicht mehr überwinden und verliert Schritte. Der Stoppvorgang erfolgt mit der gleichen Frequenzrampe.
S (5 Einträge)
Die Start/ Stoppfrequenz ist die maximale Frequenz bei der ein Schrittmotor mit der angegebenen Belastung ohne Schrittverluste starten (bzw. in den Synchronlauf übergehen), und wieder stoppen kann. Die maximal mögliche Start/Stopp-Frequenz hängt wesentlich vom externen Trägheitsmoment und der Art, wie die Last am Motor gekoppelt ist, ab.
Der Schrittwinkel ist der Winkel, den die Welle eines Schrittmotors vollzieht, wenn ein Impuls ausgeführt wird. Bei den üblichen 2 Phasen Schrittmotoren mit 50 bzw. 100 Polpaaren beträgt der Schrittwinkel im Voll- schritt 1,8° bzw. 0,9°. Durch eine Mikroschritt-Ansteuerung kann man den Schrittwinkel weiter verkleinern.
Die Schrittwinkelgenauigkeit ist die Differenz zwischen der theoretischen und der wirklichen Rotorposition in Prozent des Schrittwinkels.
Schrittverluste entstehen wenn der Schrittmotor an seinem Betriebsgrenzmomet (Lastspitzen), bzw. mit seiner maximalen Schrittfrequenz betrieben wird, oder aber durch Resonanzen. In seltenen Fällen kann es auch dann zu Schrittverlusten kommen wenn die Eingangspegel nicht 100% aufeinander abgestimmt sind. Wenn z. B. der Optokoppler des Clockeingangs nicht schnell genug schaltet oder die On/Off Zeit des Clocksignals nicht ausreichend lang ist.
Die Geschwindigkeit, mit welcher der Schrittmotor einer äußeren Krafteinwirkung entgegen wirkt, wird mit
Steifigkeit bezeichnet. Bei einem Motor mit p= 50 Polpaaren stellt sich das maximale Drehmoment schon
nach einer viertel Periode, also 360°/50 Polpaare/4 Phasen= 1,8° ein.
Steifigkeit=p*MH*cos(p*LW) gibt die Funktion für die Steifigkeit an.
