ESD

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Electrostatic Discharge; elektrostatische Entladung; korrekt: Entladung statischer Elektrizität. Vorgang des Ladungsausgleichs zwischen festen, flüssigen oder gasförmigen Medien, die unter schiedlich elektrostatisch aufgeladen sind.
Der Vorgang ist meistens von einer Gleit-, Büschel-, Funken-, oder auch blitzähnlichen Entladungserscheinung begleitet, kann aber auch ausschließlich leitungsgebunden über eine Kontaktstelle ablaufen, und zwar dann, wenn die Potentialdifferenz vor der Berührung 330 Volt nicht überschreitet. Bei Funkenbildung können brennbare Gase und Dämpfe oder explosible Gemische entzündet werden und durch die mit einer Entladung einhergehenden Ströme und Felder elektronische Betriebsmittel in ihrer Funktion beeinträchtigt werden.
