Aktuator

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Aktoren, oft auch Aktuatoren genannt, bezeichnen in der Steuer- und Regelungstechnik das wandlerbezogene Gegenstück zu Sensoren und bilden das Stellglied in einem Regelkreis.

Sie setzen Signale einer Regelung in (meist) mechanische Arbeit (Bewegungen) um, z.B. zum Öffnen und Schließen von Ventilen. Aktoren findet man in der Praxis u. a. in Form von (Elektro-)Motoren, Hydraulik- oder Pneumatikzylindern, Piezoaktoren (Translatoren), Ultraschallmotoren, elektrochemischen Aktoren. In der Lineartechnik nutzt man elektromechanische Hub- und Verstellsysteme.

Auch der Schreib/Lese-Kopf (Schrittmotor) einer Festplatte oder der ausgleichende Wagen bei einem stehenden Pendel wird als Aktor bezeichnet. Die Steuerung erfolgt in aller Regel in einem offenen oder geschlossenen Regelkreis. Aus dem Bereich der Neuen Materialien stammen Aktorwerkstoffe mit smartem Charakter. Durch integrierte Aktor-Sensor-Funktionen können sie auf Änderungen bestimmter Umgebungsgrößen mit definierten Aktorwirkungen reagieren und deshalb aufwändige Regelstrecken mit einem einzigen Element ersetzen. Aktoren auf Basis von Formgedächtnis-Legierungen und Dehnstoffelementen sind temperatursensitiv und kommen beispielsweise in Thermostaten zum Einsatz. Smarte Hydrogele werden u.a. für Ventile verwendet, die pH-Wert, Ionen- oder Stoffkonzentrationen automatisch regulieren.

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