Nennspannung

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Die Nennspannung besagt, welche Spannung im stationären Fall an den Motor zu legen ist, um den Pha-
senstromnennwert zu erreichen. Sie ist bei Konstantstrom-Ansteuerung nicht mit der Betriebsspannung zu
verwechseln.
Die Angabe der Nennspannung (am Motorschild) stammt von früheren Zeiten, in der überwiegend die Moto-
re mit Konstantspannungs-Ansteuerung betrieben wurden. Das ist die Spannung, bei der der Motor in endli-
cher Zeit seinen Nennstrom einnimmt. D.h. ein 2,9V Motor mit einem Wicklungswiderstand von 1,7 Ohm
(z.B. SH4018L1704 ) wird beim Anlegen an einer Versorgungsspannung Spannung von 2,9V sich nach der
endlichen Zeit ( i = U / R ( 1 – e -τ(L/R) ) automatisch auf sein Nennstrom einstellen. ( I = U/R = 2,9V/1,7 Ohm
= 1,7 A). Diese Art der Ansteuerung führt bei höheren Drehzahlen zu sehr hohen Verlustleistungen im Trei-
ber.
