Welche Mikroschritt-Einstellung ist die zweckmäßigste?

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Dies hängt stark von der jeweiligen Drehzahl und vor allem auch dem geforderten Drehzahlbereich ab. Ist nur eine niedrige/hohe Drehzahl notwendig, so passt die Regel höchstmöglicher/kleinstmöglicher Mikroschritt, da bei kleinen Drehzahlen weitgehend die Resonanzen und Geräusche reduziert werden. Hier sollte jedoch im Treiber eine Stromkompensation integriert sein, um ein annähernd gleiches Drehmoment zu erreichen, während bei hohen Drehzahlen oft Halbschritt oder sogar Vollschritt ausreicht, um einmal den Strom noch in die Wicklung zu bekommen und um den externen Taktgeber nicht übermäßig auszulasten.
Bei einer Anwendung für einen größeren Drehzahlbereich ist es oft sinnvoll, wenn der Treiber wie bei den SMCI-Steuerungen eine adaptive Frequenzumschaltung ermöglicht, um für alle vorkommenden Drehzahlen ein optimales und geräuscharmes Laufverhalten zu erreichen. Sollte nur ein einfacher Treiber zur Verfügung stehen, so ist oft der Halbschritt ein guter Kompromiss, da sich die Resonanzen gegenüber dem Vollschritt bereits um ein Vielfaches reduzieren.
